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Skizzen verschiedener U- und L-Formen. (aus dem Artikel: Monuments A antenne en L - Gauthier-2002, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. )

 

Hauptsächlich in der Zentralsahara, aber auch bis weit in die West-Sahara hinein, sind seltsame Haken oder auch hufeisenförmige Gebilde zu sehen, die ich mit dem Begriff "U-Monumente" zusammenfasse. Die meisten davon finden sich vom Tassili N'Ajjer über den Tamanrasset, bis hin zur Region Kidal, im nördlichen Mali. Obwohl sie sich aus der Vogelperspektive ziemlich ähneln, handelt es sich dabei um mindestens drei verschiedene Gruppen von Monumenten. Am häufigsten sind die Gebilde, die von den Tuareg "Tente de Fatima (Ehen n-Fatima)" genannt werden. Hiervon sind in der Fachwelt bis jetzt mindestens 2.500 bekannt. Außerdem gibt es noch einige hundert L-Monumente und eine handvoll U-förmiger Gebilde, wie beim Royal Tumulus

Interessant ist, dass U-Monumente nicht in Gebirgsgegenden vorkommen, sondern ausschließlich an den flachen Rändern von Wadis. Ihre Funktion ist bis heute ein Rätsel. Es gibt keinerlei Hinweise wer sie warum gebaut hat. Nach den wenigen Erkenntnisssen, die vorliegen dürften dies die jüngsten der Sahara-Monumente sein. Die ältesten könnten aus dem Jahr 500 n. Chr. sein, während die jüngsten erst 500 Jahre alt sind.

 

Images courtesy of Google Earth™


 

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